Sehnenruptur - Medizinlexikon

Sehnenriß. Folge eines Mißverhältnisses von Belastbarkeit u. realer Belastung, meist im Bereich degenerativer Veränderungen. Eine gesunde Sehne reißt bei max. Kontraktion zugehöriger Muskulatur nicht, sondern es kommt zum Abrißbruch des Knochenansatzes o. Ausriß aus dem Muskelbauch. Die S. ist vorwiegend eine Spontanruptur als Folge degenerativer Umwandlung durch Mikrotraumen, Entzündung, Durchblutungsstörung, Paratendinitis, posttraumat. Vorschädigung des Gewebes o. Gleitlagers. Bevorzugt werden befallen: Achillessehne, Sehne des langen Bizepskopfs, Sehne des M. extensor pollicis longus (nach Radiusfrakturen, „Trommlerlähmung“).

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