Shope-Fibrom - Medizinlexikon

1932 von Shope in der Unterhaut eines Baumwollschwanzkaninchens (Cottontail rabbit) festgestellte, virusbedingte tumorartige Erkrankung des Bindegewebes, deren formale Genese mehrere unterschiedl. Entwicklungsstadien erkennen läßt (Initialstadium mit Vorherrschen akut-entzündl. Gewebeveränderungen, Tumorstadium mit Überwiegen von Fibromzellen im histol. Bild, Regressionsstadium). Das Wirtsspektrum bleibt auf Wild- u. Hauskaninchen beschränkt, unter natürl. Bedingungen erfolgt die Virusübertragung durch Stechmücken. Nach Rückbildung der Fibrome absolute Immunität.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Ameloblastisches Fibrom

    Das ameloblastische Fibrom ist ein gemischter gutartiger odontogener Tumor, der zumeist im Prämolarenbereich des Unterkiefers auftritt.

  • Nichtossifizierendes Fibrom

    Als nichtossifizierendes Fibrom bezeichnet man eine tumorartige Läsion, die randständig in der Metapyhse von langen Röhrenknochen auftritt.

  • Sklerotisches Fibrom

    Das sklerotische Fibrom ist ein gutartiger, zellarmer Tumor mit charakteristischer kollagen und hyalin Matrix [1] Man unterscheidet das: sporadische sklerotische Fibrom sklerotische Fibrom im Rahmen des Cowden-Syndroms

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen