Sklerem - Medizinlexikon

sklerodermieartige Krankheit der Säuglinge. 1. Sclerema oedematosum (Sklerödem): oft zum Tode führende Krankheit bei dystroph. Kindern. Weiche ödematöse Schwellung der Haut. Bei Druck bleibt keine Delle; bedingt durch Ansammlung einer eiweißreichen Flüssigkeit in Subkutis u. Muskulatur. 2. Sclerema adiposum (Fettsklerem): gewöhnl. zum Tode führende Krankheit bei Kindern in den ersten Lebenswochen. Beginn an den unteren Extremitäten. Haut blaß, kalt, verhärtet, wie gefroren. 3. Sclerema adultorum (Staitinodermie): nach fieberhaften Krankheiten tritt akut im Bereich des Gesichts, übergreifend auf Hals, Brust, Rücken, Gesäß, Arme, eine diffuse teigige Schwellung auf; meist spontane Rückbildung.

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