Staphylokokkosen - Medizinlexikon

durch Staphylokokken verursachte Erkrankungen. Die S. lassen sich in 4 große Gruppen einteilen. Dazu gehören:

durch Staphylokokken verursachte invasive (lokal-oberflächl., tiefere bis system.) Erkrankungen wie Pyodermien (Furunkel, Impetigo contagiosa, Wundinfektionen), Parotitis, Mastitis puerperalis, Osteomyelitis, Bronchopneumonien (Staphylokokkenpneumonie), Pyämien, Abszesse, Empyeme, Endocarditis ulcerosa, Fremdkörperinfektionen (Endoplastitis ggf. mit Tendenz zum Rezidivieren.

Die akute, toxinvermittelte Staphylokokkenenterokolitis.

Das generalisierte, toxinvermittelte Staphylococcal scalded skin syndrome.

Das tox. Schocksyndrom (TSS). Bedeutung haben Staphylokokken auch für den infektiösen Hospitalismus (nosokomiale Infektion; Staphylokokkenhospitalismus). Die S. werden durch best. Eigenschaften der Staphylokokken begünstigt: ihre hohe Resistenz gegenüber physikal. Umwelteinflüssen sowie ihre Fähigkeit der Antibiotikaresistenzentwicklung u. der Bildung versch. Pathogenitätsfaktoren. Staphylococcus. Antibiotikaresistenz.

© Elsevier GmbH, München

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