Stent - Medizinlexikon

Spiraldrahtprothesen zur internen Gefäßschienung (art., venös, biliär) o. Schienung des Ösophagus. Gefäßstents werden häufig perkutan von Interventionsradiologen (Interventionsradiologie) o. Kardiologen (Kardiologie) angewandt. Ind. ist das Offenhalten eines Gefäßlumens, z. B. Koronararterie, Nieren- o. Beckenarterie, häufig nach perkutaner Ballondilatation zur Sicherung des erreichten Ergebnisses o. bei Rezidivstenosen u. drohenden Verschlüssen. Versch. Typen sind im Gebrauch: geflochtene Metallspiralen zur Expansion mit einem Ballonkatheter o. selbstexpandierende Metallspiralen mit einem temperaturabhängigen Formengedächtnis, neuerdings auch mit einem Überzug aus Gewebe i. S. eines endovaskulären Grafts. Abb. 1 u. 2.

Stent (Abb. 1). Drahtgitterstent (Pfeil) im Ösophagus
Stent (Abb. 1). Drahtgitterstent (Pfeil) im Ösophagus
Stent (Abb. 2). Aortenstent. P.-a.-Röntgenaufnahme des Stents in der Bauchaorta
Stent (Abb. 2). Aortenstent. P.-a.-Röntgenaufnahme des Stents in der Bauchaorta

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