Stottern - Medizinlexikon

Balaties, Dysphemie, Sasophemie, Laloneurose; Unterbrechungen des Redeflusses durch Koordinationsstörungen im gesamten Sprachablauf. Klon. S.: Laut- u. Silbenwiederholungen; tonisches S.: längeres Verharren bei einem Laut. Ursache: vererbte o. angeborene Disposition, frühkindl. Hirnschädigung. Auslöser: psych. Trauma, psych. Fehlentwicklung, Krankheiten, umtrainierte Linkshändigkeit. Logopäd. Behandlung, Psychotherapie. Progn. um so günstiger, je früher mit der Ther. begonnen wird. Eine bes. Rolle spielt die sich entwickelnde Persönlichkeitsstruktur des Betreffenden, bes. die intellektuelle Komponente. Auf dem Boden der prim. aufgetretenen Redeflußstörung kann sich eine weitergehende Neurose, eine sog. Logophobie, entwickeln.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Stottern: Wenn die Worte hängen bleiben

    Marilyn Monroe, Bruce Willis und Winston Churchill haben eine Gemeinsamkeit: Die Worte kamen oder kommen ihnen nicht so leicht über die Lippen wie anderen Menschen. Das Problem teilen sie mit rund einem Prozent der Menschen weltweit. Stottern – die sprechb...

  • Stottern: Plakate für mehr Selbstbewusstsein

    Anlässlich des Welttages des Stotterns im Jahre 2008 hat die Bundesvereinigung der Stotterer-Selbsthilfen zu einer bundesweiten Plakat-Aktion aufgerufen. Der Berliner Landesverband suchte sich als Zielgruppe die Jugend der Hauptstadt aus. Noch immer ist St...

  • Stottern

    Beim Stottern wird das fließende Sprechen unterbrochen.

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen