Subclavian-steal-Syndrom - Medizinlexikon

röntg. (BCAG) Diagn. eines „Anzapfsyndroms“ der A. subclavia bei proximalem Verschluß; die Auffüllung der distalen A. subclavia (Axillaris) u. damit die Versorgung des Arms erfolgen über Karotis, Circulus Willisii, Basilaris u. Vertebralis bis zur Subklaviaanschlußstelle nach dem Verschluß. Klin. Blutdruckseitendifferenz über 20 mmHg (2,7 kPa) zuungunsten des betroffenen Arms, Schwäche des Arms, Pulslosigkeit o. Pulsabschwächung. Abb.

Subclavian-steal-Syndrom. Schematische Darstellung des normalen Blutflusses in den extrakraniellen Gefäßen (rechts) u. bei Subclavian-steal-Syndrom (links)
Subclavian-steal-Syndrom. Schematische Darstellung des normalen Blutflusses in den extrakraniellen Gefäßen (rechts) u. bei Subclavian-steal-Syndrom (links)

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • MELAS-Syndrom

    Das MELAS- Syndrom ist eine mitochondriale Enzephalomyopathie in Zusammenhang mit Laktatazidose und stroke-like-episodes.

  • Paget-von-Schroetter-Syndrom

    Das Paget - von - Schroetter - Syndrom beschreibt die Thrombose der V.axillaris oder V.subclavia

  • Gitelman-Syndrom

    Vererbte Tubulopathie, das Gitelman-Syndrom ist ähnlich Bartter-Syndrom; aber mit Hypomagnesiämie verminderter Kalziumausscheidung, hypokaliämischer Alkalose, Salzverlust, Hypotension

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen