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Subduralhämatom - Medizinlexikon
traumat. Blutung zwischen Dura mater u. Arachnoidea (im Subduralraum) gelegen. Blutungsquellen: Arterien u. Venen im Bereich kortikaler Hirngewebezerstörungen, abgerissene Brückenvenen, verletzte Sinus u. isoliert lädierte Arterien an der Hirnoberfläche. Man unterteilt in akute Verlaufsformen, die innerhalb von 24 h nach dem Trauma operiert werden o. zum Tode führen, in subakute Formen, sofern sich die hämatomverdächtige Sympt. innerhalb von 2 bis zu 10 Tagen entwickelt haben, u. in chron. Verlaufsformen, wenn das Trauma 14 Tage u. länger zurückliegt. Beim akuten S. fehlt eine spezif. Sympt., Hinweiszeichen: prim. anhaltende Bewußtlosigkeit, Störungen der Pupillomotorik u. herdneurolog. Ausfälle. Selten freies Intervall. Oft Kopfschwartenhämatome, die sowohl homo- als auch kontralateral zum Hämatom, sogar bds. vorhanden sein können. Diagnostik: Computertomographie. Ther.: operative Hämatomausräumung bei raumforderndem Charakter. Die klin. Diagn. des chron. S. ist wegen der uncharakterist. neurol. u. psych. Ausfallerscheinungen schwierig. Am häufigsten findet man ein psycho-organ. Syndrom mit erschwerter Auffassung u. allg. Verlangsamung bis zur Bewußtseinstrübung. Oft als intrakranieller raumfordernder Prozeß (Hirntumor) verkannt, oft auch Halbseitensymptomatik. Abb.
© Elsevier GmbH, München
Verwandte Einträge:
Verfahren, bildgebende, Kopfschmerz
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