Takayasu-Syndrom - Medizinlexikon

Arteriitis brachiocephalica, Thrombarteritis obliterans subclaviocarotica, Pulslos-Krankheit, Aortenbogensyndrom, umgekehrtes Isthmusstenosesyndrom, Martorell-Fabre-Syndrom, Takayasu-Ohnishi-Syndrom. Obliteration der vom Aortenbogen abgehenden großen Gefäße der oberen Körperpartien infolge sehr versch. Ursachen (angeborene Anomalien o. Varianten der Gefäßverläufe, Aortenlues, schwere Traumen, auch Druck durch extravasale Tumoren). Klin. Manifestation wird durch Blutdruckdifferenz bestimmt: Hypertension der unteren u. Hypotension der oberen Körperhälfte. Pulslosigkeit am Arm u. später auch im Kopfbereich bei gut tastbaren Fußpulsen; unterschiedl. Gefäßgeräusche über dem Aortenbogen, Mangeldurchblutung des Gehirns, der Augen, des Ohrs usw. kann zu fortschreitenden Beschwerden u. Erscheinungen führen. Vorwiegend bei jungen Frauen beobachtet.

© Elsevier GmbH, München

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