Therapieröntgenröhren - Medizinlexikon

Röntgenröhren, die gegenüber Diagnostikröhren auf einer Festanode einen größeren Brennfleck haben (Abmessungen einige Millimeter) u. bei denen die Kühlung nicht durch Abstrahlung aus dem Brennfleck, sondern durch Kühlmittel (Öl, Wasser, bei Nahbestrahlungsröhren auch Luft) erfolgt. Es werden Tiefentherapieröhren für Spannungen bis 400 kV, Körperhöhlen- u. Nahbestrahlungsröhren unterschieden. Tiefentherapieröhren sind zur Vermeidung von Wandaufladungen meist mit einem Anodenschutzkopf ausgerüstet. Im Dauerbetrieb ist eine Belastung bis zu 4 kW mögl. (bei Diagnostikröhren etwa 300 W). Die erreichbaren Röntgenwerte liegen bei 100 R/min. Röntgenröhren.

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