Thermodilution - Medizinlexikon

„Wärmeverdünnung“ als invasive Kreislauffunktionsprobe zur Messung des Herz-Zeit-Volumens o. der Durchblutungsgröße einzelner Organ- o. Gewebebereiche. Stoßförmige Injektion isoton. Lösung wie physiol. Kochsalzlösung, deren Temperatur mind. 12 K tiefer als die Körpertemperatur liegt, führt zu einer zeitl. begrenzten Abnahme der Bluttemperatur, die mit einem „Fühler“ peripher vom Injektionsort gemessen wird. Typ. Kurven, ähnl. denen bei Anwendung von Farbstoffverdünnungsmethoden. Errechnung der Durchflußmenge nach dem Fick-Prinzip; automat. Auswertung mögl. Vorteile: im Ggs. zu Farbstoffmethoden beliebig häufige Wiederholung mögl., da bis zur Rezirkulation völliger Temperaturausgleich u. Durchmischung erfolgen; keine Strahlenbelastung; Genauigkeit für klin. Einsatz recht gut.

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