Thermometrie - Medizinlexikon

Wärmemessung mit objektiven physikal. Methoden an Punkten o. Flächen, an der Oberfläche, in Körpernischen u. -öffnungen o. mit Meßsonden in Geweben bzw. im Kreislauf. Die T. mit trägen Quecksilberthermometern wurde durch Einführung der Elektro- bzw. elektron. Thermometer (Thermoelemente, Halbleiter) mit kurzer Einstellzeit bzw. „Sofortanzeige“ u. Möglichkeit der Miniaturisierung in Thermosonden sowie den Einsatz von „Flüssigkristallen“ wesentl. erweitert. Z. B. auch in der Zahnmed. eingesetzt zur Untersuchung der individuellen Empfindlichkeit der Zähne auf Temperaturreize.

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