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Tollwutimpfstoff - Medizinlexikon
zunächst als Tollwuthirnimpfstoff (Fermi-Impfstoff, Hempt-Impfstoff) verwendete Aufschwemmung von in Glycerol gelagerter, Virus-fixe-haltiger Schafhirnsubstanz nach Äthervorbehandlung (Entfernung der Hirnlipide) u. Phenolinaktivierung. Heute durch Tollwutzellkulturimpfstoff ersetzt, der auf menschl. Diploidzellen (HDCS-Tollwutimpfstoff) o. auf prim. Hühnerembryofibroblasten (PCEC-Tollwutimpfstoff) kultiviertes, betapropiolaktoninaktiviertes, gereinigtes u. konzentriertes Tollwutvirus (Virus-Gisce-Stämme Pitman-Moore bzw. Flury Lep) enthält. Tollwutzellkulturimpfstoffe zeigen eine bessere Immunogenität u. bessere lokale u. allg. Verträglichkeit.
© Elsevier GmbH, München
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