Trachea - Medizinlexikon

Luftröhre. Anat. 10 – 13 cm langer, vom Ringknorpel bis zur Bifurcatio tracheae (Bifurkation) reichender Abschnitt der Luftwege. In die elast. Wand sind 16 – 20 hufeisenförmige Knorpelspangen so eingelagert, daß deren Bogen nach vorn gerichtet ist. Der hintere bindegewebig-muskulöse Teil wird als Paries membranaceus bezeichnet. Bronchialbaum. Histol. Schichten: 1. Schleimhaut (Tunica mucosa respiratoria): a) Epithelium: scheingeschichtetes Säulenepithel mit Flimmern u. Becherzellen, b) Lamina propria mucosae: lockeres Bindegewebe mit seromukösen Glandulae tracheales u. zum BALT gehörenden lymphat. Solitärknötchen (MALT). 2. Tunica fibromusculocartilaginea: fibröser Anteil aus faserreichem Bindegewebe der zwischen 2 übereinander liegenden Knorpelspangen gelegenen Ligamenta annularia, muskulöser Anteil aus glatter Muskulatur des M. trachealis im dorsalen Teil der T. (Paries membranaceus), knorpeliger Anteil aus hyalinem Knorpel, der im ventralen u. lateralen Teil der T. gelegenen Knorpelspangen (Cartilagines tracheales) liegt. 3. Tunica adventitia aus lockerem Bindegewebe. Abb. 1 u. 2.

Trachea (Abb. 1). Histologischer Schnitt, Azanfärbung; Ausschnitt aus dem Paries membranaceus mit glatter Muskulatur
Trachea (Abb. 1). Histologischer Schnitt, Azanfärbung; Ausschnitt aus dem Paries membranaceus mit glatter Muskulatur
Trachea (Abb. 2). Histologischer Schnitt, Azanfärbung; Ausschnitt aus der Wand mit Knorpelspange, rechts Bindegewebe mit Drüsen (Pfeil) u. Flimmerepithel
Trachea (Abb. 2). Histologischer Schnitt, Azanfärbung; Ausschnitt aus der Wand mit Knorpelspange, rechts Bindegewebe mit Drüsen (Pfeil) u. Flimmerepithel

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