Überernährung - Medizinlexikon

Folge einer über längere Zeit andauernden Mehraufnahme von Nahrung im Vergleich zum Bedarf des Organismus (pos. Energie- u. Stoffbilanz). Überschuß an aufgenommener Nahrung wird größtenteils in Form von Fett gespeichert (Fettleibigkeit, Übergewicht). Weitere Folgen sind Erhöhung der Lipide im Blutplasma, insbes. des Cholesterins u. der Triglyzeride. Übergewicht u. Hyperlipidämie sind wichtige Risikofaktoren für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Gicht, Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen sowie Erkrankungen des Binde- u. Stützapparats (Fettsucht).

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