Übergangsfunktion - Medizinlexikon

Quotient aus dem Zeitverlauf der Ausgangsgröße eines linearen Übertragungsglieds bei sprungförmiger Änderung der Eingangsgröße u. der Höhe des Eingangssprungs (d. h. normierte Sprungantwort). Die Ü. ist ein Charakteristikum eines jeden linearen Gliedes o. Systems u. beschreibt eindeutig sein Übertragungsverhalten, d. h. die Abhängigkeit der Ausgangsgröße von der Eingangsgröße. Aus der Ü. können auch weitere Charakteristika des Systems wie Übertragungsfunktion, Amplituden- u. Phasenfrequenzgänge (Frequenzgang), Ortskurve, Testsignalantworten u. a. bestimmt werden. Laplace-Transformation.

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