Ultraviolett - Medizinlexikon

Synonyme: UV

im elektromagnet. Spektrum des Lichts sich dem Violett anschließende unsichtbare energiereichere kurzwellige Strahlung mit Frequenzen von 7,5 · 1014 – 3 · 1015 Hz. UV-A: Wellenlänge 315–400 nm, Induktion von Fluoreszenz von Fluorochromen u. Luminophoren; Dunkelfärbung von Pigmentgranula. UV-B: Wellenlänge 280–315 nm, induziert Photosyntese von Vitamin D, stimuliert Melanozyten, führt zu entzündl. Erythem. UV-C: Wellenlänge 100–280 nm, führt zum Erythem, Störung der Hautflora, Lichtkonjunktivitis. Zur Ther. werden Quecksilberdampflampen mit Quarzglas verwendet, die einen höheren Anteil an biol. wirksamen UV-B (8 %) als das Sonnenlicht aufweisen. Angewendet bei Hauterkrankungen, Infektanfälligkeit, Rachitisprophylaxe, Osteoporose, verzögerter Knochenbruchheilung, Anämie, Erschöpfungszuständen. Phototherapie.

© Elsevier GmbH, München

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