Unterernährung - Medizinlexikon

Folge einer über eine längere Zeit anhaltenden qualitativ u. quantitativ unzureichenden Nährstoffaufnahme. Sie entsteht bei Energie- u. Eiweißmangel sowie ungenügender Zufuhr von Vitaminen u. Mineralstoffen u. ist gekennzeichnet durch Abmagerung, Wachstums- u. Entwicklungsstörungen, allg. Kräfteverfall, Verhaltensstörungen, Resistenzverminderung gegen Infektionskrankheiten u. geringere Lebenserwartung. Häufig treten auch Ödeme auf (Hungerödeme). Bes. schwerwiegende Folgen hat eine U. im Kindesalter u. vor der Geburt. Eiweißmangel, Marasmus, Kwashiorkor.

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