Ureteroenteroanastomose - Medizinlexikon

Verbindung der Harnleiter mit dem Darm zur Harnableitung. Ind.: nach Zystektomien wegen Harnblasentumoren, bei inoperablen Harnblasentumoren zur Palliativausschaltung der Blase, bei irreparablen Blasenscheidenfisteln, bei schweren ulzerösen Blasenentzündungen, bei irreparablen Harnröhrenstrikturen, bei neurol. bedingter Inkontinenz, bei Blasenekstrophie, bei Agenesie der Blase. Vorbedingung: Analsphinkter muß kontinent sein. Postoperative Gefahren: aszendierende Pyelonephritis, hyperchloräm. Azidose. Zumindest die erste läßt sich vermeiden durch Ureterimplantation in ausgeschaltete Darmsegmente, Ersatzblasen, Harnableitungen.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen