Erhöhen Sie Ihre Reichweite und Patientenkontakte.
Ureteroenteroanastomose - Medizinlexikon
Verbindung der Harnleiter mit dem Darm zur Harnableitung. Ind.: nach Zystektomien wegen Harnblasentumoren, bei inoperablen Harnblasentumoren zur Palliativausschaltung der Blase, bei irreparablen Blasenscheidenfisteln, bei schweren ulzerösen Blasenentzündungen, bei irreparablen Harnröhrenstrikturen, bei neurol. bedingter Inkontinenz, bei Blasenekstrophie, bei Agenesie der Blase. Vorbedingung: Analsphinkter muß kontinent sein. Postoperative Gefahren: aszendierende Pyelonephritis, hyperchloräm. Azidose. Zumindest die erste läßt sich vermeiden durch Ureterimplantation in ausgeschaltete Darmsegmente, Ersatzblasen, Harnableitungen.
© Elsevier GmbH, München

