Ureterozele - Medizinlexikon

angeborene Vorwölbung der Schleimhaut des intramuralen Harnleiterabschnitts in das Blasenlumen infolge kongenitaler Enge des Ureterostiums. Die „Zyste“ ist außen von Blasenepithel, innen von Harnleiterepithel überzogen, die Zwischenschicht besteht aus Bindegewebe u. glatter Muskulatur. Am Scheitel der U. befindet sich die Ureteröffnung. Seltener füllt die U. das gesamte Blasenlumen aus o. prolabiert durch die Harnröhre. Stauungssymptomatik: Megaureter, Harnstauungsniere, Infektion. Ureterocele vesicalis: als Zyste imponierende, manschettenartige Einstülpung des distalen Ureterenendes in die Harnblase, meist bei angeborener Stenose des Ureterostiums.

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