UV-Strahlendesinfektion - Medizinlexikon

physikal. Desinfektion durch Keimverminderung im Wellenbereich um 254 nm (Quecksilberniederdrucklampen aus Quarz). Behandlung von Trinkwasser u. von Luft in passiven Luftschleusen o. bei erhöhtem aerogenen Infektionsrisiko, z. B. bei Tbc (Raumluftdesinfektion). In Operationssälen sind UV-Strahler entbehrl. Vorzug der guten Dosierbarkeit, Nachteile der fehlenden Tiefenwirkung, des begrenzten Wirkbereichs (Abnahme der Strahlenwirkung mit dem Quadrat der Entfernung), der Nichtbeeinflussung im Lichtschatten liegender Gegenstände u. der Augen- u. Hautschädigung. Einschränkend ist, daß die durch UV-Strahlen (u. andere Strahlenarten) geschädigten Mikroorganismen wieder reaktiviert werden können (Repair).

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