Variabilität, biologische - Medizinlexikon

Jede biochem. Substanz im Körper unterliegt beim Individuum ständigem Abbau u. Neusynthese, so daß ihre Konzentration gewissen Schwankungen unterworfen ist, ohne jedoch Krankheitswert zu erlangen. In die b. V. gehen genet. (Stoffwechselanomalien bei heterozygoten Merkmalsträgern), exogene (Ernährungszustand, Ernährungsweise, körperl. Tätigkeit, psych. Belastung, Jahreszeit- u. Tageszeiteinflüsse, Lebensgewohnheiten) u. endogene (Alter, Geschlecht, Gravidität, Zyklusablauf) Faktoren ein. Die b. V. umfaßt somit den Bereich der intraindividuellen Schwankungsbreite u. der interindividuellen Streuung. Eine Grenzziehung zu pathol. Ergebnissen ist dabei nicht immer sicher; Verteilung, unimodale.

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