Vasoresektion - Medizinlexikon

operative Resektion eines etwa 2 cm langen Teils des Samenleiters. Erfolgt meist doppelseitig zum Zwecke der Sterilisation, die fast immer irreversibel ist u. deshalb einer bes. strengen Ind. bedarf, in manchen Ländern, z. B. Indien u. den USA, jedoch sehr großzügig als Methode der Antikonzeption gehandhabt wird. Als vorbeugende Maßnahme zur Verhütung von Entzündungsausbreitung a) in testifugaler Richtung, z. B. bei Epididymitis, v. a. spezif., b) in zentrifugaler Richtung bei Dauerkatheterbehandlung (Dauerkatheter), wie sie i. R. von Blasen- u. Prostataoperationen nötig wird, deshalb als „Voroperation“ vor offener Prostataresektion u. transurethraler Prostataresektion früher nahezu generell angewandt. Da oft auch Epididymitiden nach der V. auftreten, infolge lymphogener Infektionsausbreitung, heute weitgehend zugunsten einer kurzen Verweildauer der Katheter verlassen.

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