Vektoren - Medizinlexikon

Transportwirt o. Überträger von Krankheitserregern von befallenen Menschen o. Tieren auf empfängl. Wirte. V. können unbelebt (Staub, Tröpfchen, Abwasser, Handtuch, Kleidungsstücke u. a.) o. belebt sein; bes. Bedeutung kommt den Arthropoden zu. Bei belebten V. unterscheidet man zwischen mechan. Überträgern, sog. Transmittern (äußeres Anheften der Erreger bzw. Übertragung durch den Kot) u. echten Zwischenwirten, in denen die Erreger einen best. Entwicklungszyklus durchlaufen.

Synonyme: genet. V.

Bez. für ein DNA-Molekül, das zur autonomen Replikation fähig ist u. in der Gentechnologie verwendet wird. In einen Vektor, der von einem Plasmid, einem Bakteriophagen o. anderen Viren abgeleitet ist, wird eine fremde DNA eingefügt u. dieses sog. Insert zusammen mit dem Vektor in einem geeigneten Wirtssystem vermehrt. Klonierung.

© Elsevier GmbH, München

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