Vollwirkspiegel - Medizinlexikon

Gewebe- u. Plasmakonzentrationen eines Pharmakons, die die volle Wirkung entfalten. Um den V. zu erreichen, muß die Vollwirkdosis gegeben werden. Der V. kann entweder durch die Gabe einer Summe zeitl. verteilter Einzeldosen (Sättigungs- o. Auffülldosis, z. B. bei Herzglykosiden) o. durch eine einmalige erhöhte Initialdosis (Stoßdosis, z. B. bei Sulfonamiden) erzielt werden. Die Menge errechnet sich aus Resorptions- u. Abklingquote sowie Zufuhr.

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