Wachstumsfaktoren, insulinähnliche - Medizinlexikon

Insulin-like growth factor (IGF); niedrigmolekulare Peptide, die mit dem Insulin strukturell verwandt sind u. unter Kontrolle des Wachstumshormons (somatotropes Hormon) insbes. in Leberzellen, aber auch in anderen fetalen u. adulten Geweben gebildet bzw. aus diesen freigesetzt werden; stimulieren Zellproliferation, DNA- u. Proteinbiosynthese sowie versch., für Insulinwirkungen typ. metabole Prozesse; treten im Blutplasma u. der extrazellulären Flüssigkeit in Bindung an spezif. Proteine auf, die wahrscheinl. als Carrier u. Modulatoren der IGF-Wirkung dienen. IGF-1 ist ein monomeres, aus 70 Aminosäuren bestehendes Peptid, das auch als Somatomedin C, Somatomedin A o. bas. Somatomedin bezeichnet wird; IGF-2 besteht aus 67 Aminosäuren.

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