Wahrnehmung, entoptische - Medizinlexikon

opt. Wahrnehmung, die unter best. Bedingungen im Auge selbst hervorgerufen wird, so z. B. die Netzhautgefäße bei diaskleraler Durchleuchtung (sog. Aderfigur) o. das feine Kapillarchagrin der Makula. Sie kann als Funktionsprüfung der Netzhaut bei trüben brechenden Medien benutzt werden. Auch die W. von Hornhaut-, Linsen- o. Glaskörpertrübungen (Mouches volantes, Blutungen) gehört hierher, ebenso wie die W. zirkulierender Leukozyten in den Netzhautkapillaren.

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