Weber-Fechner-Gesetz - Medizinlexikon

psychophys. Grundgesetz. Die Zunahme der Empfindungsstärke E ist proportional zum Logarithmus der Reizstärke S. Es ist von Fechner aus der Weber-Regel abgeleitet (Regel der Unterschiedsschwelle), indem er über das S dieser Regel integrierte u. so E = a · log S + b erhielt, wobei a u. b Konstanten sind, die von der Reizmodalität u. dem Rezeptor abhängen. Das W. gilt aber nur dann, wenn auch die Weber-Regel zutrifft, d. h. bei mittleren Reizintensitäten. Die Stevens-Potenzfunktion hat das W. teilweise verdrängt.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Sturge-Weber-Krankheit

    Die Sturge-Weber-Krankheit ist eine enzephalotrigeminale Angiomatose mit Visus- und Intelligenzminderung und typischem Nävus ohne kausale Therapie.

  • Knöchelbruch beim Erwachsenen Typ A nach Danis-Weber

    Knöchelbruch beim Erwachsenen Typ A nach Weber/Danis (1949): Malleolarfraktur distal der Syndesmose, die intakt bleibt v.a. Außenknöchel

  • Sprunggelenksverletzung Typ Weber B und C

    Weber B: Fraktur auf Höhe der Syndesmose, evtl. mit Läsion der Syndesmose Weber C:Fraktur suprasyndesmal, Ruptur von Syndesmose und Membrana interossea oft Frakturen des Außenknöchels (Fibula) kombiniert mit Abrissfrakturen am Innenknöchel (Tibia)

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen