Wechselwirkung - Medizinlexikon

in der math. Statistik die gegenseitige Beeinflussung (statist. Abhängigkeit) zweier o. mehrerer Merkmale (Ggs.: statistische Unabhängigkeit). Die Stärke der W. wird bei quantitativen Merkmalen durch Korrelationskoeffizienten (Korrelationsanalyse), bei qualitativen Merkmalen durch Assoziations- o. Kontingenzmaße gemessen. Wechselwirkungseffekte treten beim linearen Modell der Varianzanalyse u. beim loglinearen Modell der Kontingenztafelanalyse als Effekte zweier o. mehrerer Einflußgrößen auf eine Wirkungsgröße auf, die sich nicht aus den einzelnen Einflußgrößen erklären lassen.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • „die Pille“ und Wechselwirkungen

    Orale hormonelle Kontrazeption (OC) – oder „die Pille“ ist die am häufigsten gebrauchte Verhütungsmethode. Es gibt noch andere Verhütungsmethoden: Vaginalring. Hormonpflaster, Östrogenfreie Ovulationshemmer, Kupferspirale, Hormonspirale, Minipille, Dreimona...

  • Aber bitte.

    Wenn Sie ein Rezept bringen für ein Medikament -sagen wir mal Marcoumar -und danach noch ein Aspirin kaufen wollen und die Apothekerin Sie auf die (gefährliche) Wechselwirkung zwischen den beiden aufmerksam macht, sagen Sie: „Das macht nichts, ich will das ...

  • Nebenwirkung: Tod

    Es gibt einfach Medikamente, die sollte man nicht zusammen nehmen. Ein typisches Beispiel dafür ist Viagra und Isoket Spray – das ist Nitroglycerin, das man nimmt, wenn man einen Angina Pectoris Anfall hat. Herzprobleme und Viagra sind schon nicht gut und d...

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen