Widerstand - Medizinlexikon

a) Bauelement der Elektrotechnik zur Strombegrenzung u. Spannungsteilung. Ausführungsformen sind Draht-, Schicht- u. Massewiderstand. Veränderl. W. heißen Potentiometer, Einstellregler o. Schiebewiderstand. b) Das Verhältnis aus der Spannung U, die an einem Leiter liegt, u. dem fließendem Strom I (R = U/I). Die Maßeinheit des W. ist das Ohm (?). Der Kehrwert von R, 1/R, heißt Leitwert. Bei Gleichströmen ist der W. eines Leiters seiner Länge direkt u. seinem Querschnitt umgekehrt proportional. Der Proportionalitätsfaktor heißt spezif. W. u. ist in vielen Fällen eine Stoffkonstante. Für Gewebe ist der W. von der Spannung abhängig.

Nach S. Freud eine Kraft, die sich der Bewußtwerdung verdrängter Wünsche u. Bedürfnisse entgegenstellt. Die Analyse des Widerstands betrachtete Freud als Kernstück der psychoanalyt. Behandlung.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Androgenresistenz

    Bei einer Androgenresistenz handelt es sich um eine vererbbare Entwicklungsstörung mit weiblichem Phänotyp

  • Insulinresistenz und metabolisches Syndrom

    Resistenz der insulinabhängigen Gewebe, so dass erhöhte Insulinspiegel benötigt werden, um die periphere Glukoseabgabe zu erzielen, die hepatische Glykogenolyse zu unterdrücken und den Lipoproteinstoffwechsel zu regulieren Kennzeichen einer Insulinresistenz...

  • Immer mehr Resistenzen

    Tuberkulose, Malaria, Sinusitis und Otitis sind nur einige Beispiele für Krankheiten, deren Behandlung in ganz Europa aufgrund einer Antibiotikaresistenz schwierig geworden ist. Multiresistente Mikroben, wie bestimmte MRSA-Stämme (Methicillin-resistenter St...

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen