Wilson-Krankheit - Medizinlexikon

Wilson-Westphal-Strümpell-Syndrom, hepatozerebrale Degeneration, hepatolentikuläre Degeneration; autosomal rezessiver Erbgang. Kupferstoffwechselstörung u. Synthesestörung des Coeruloplasmins führt zu erniedrigtem Coeruloplasminspiegel u. Kupfergehalt im Plasma bei Erhöhung des freien Kupfers, Ablagerung von Kupfer im Gewebe (Kayser-Fleischer-Kornealring), übermäßiger Kupferausscheidung mit dem Urin. Extrapyramidale Bewegungsstörungen, insbes. chorea.-athetot. Hyperkinesen auf der Grundlage herdförmiger Nekrosen des Linsenkerns. Gleichzeitig findet sich eine grobknotige Leberzirrhose. Da die Hirnveränderungen nicht auf den Linsenkern beschränkt sind, spricht man von hepatozerebraler Degeneration. Ther. wird neben Leberschutzpräparaten u. anderen Medikamenten v. a. D-Penicillamin eingesetzt. Unbehandelt entwickelt sich eine Demenz. Parkinson-Syndrom, Flapping tremor, Dysarthrie.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Morbus Wilson

    Der Morbus Wilson ist eine autosomal - rezessive Kupferspeicherkrankheit. Durch verminderte biliäre Ausscheidung von Kupfer kommt es zur Ansammlung in Leber und Stammganglien. Sie kann außerdem zu einem sog. Sonnenblumenkatarakt führen.

  • Morbus Wilson

    Der Morbus Wilson ist eine autosomal - rezessive Kupferspeicherkrankheit. Durch verminderte biliäre Ausscheidung von Kupfer kommt es zur Ansammlung in Leber und Stammganglien. Sie kann außerdem zu einem sog. Sonnenblumenkatarakt führen.

  • Morbus Wilson

    Der Morbus Wilson ist eine autosomal - rezessive Kupferspeicherkrankheit. Durch verminderte biliäre Ausscheidung von Kupfer kommt es zur Ansammlung in Leber und Stammganglien. Sie kann außerdem zu einem sog. Sonnenblumenkatarakt führen.

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen