Zangemeister-Handgriff - Medizinlexikon

vorwiegend von R. Schröder modifiziert u. zu einem wichtigen Untersuchungshandgriff unter der Geburt entwickelt. Ergänzung vom 4. Leopold-Handgriff mit dem Ziel, ein Mißverhältnis zwischen kindl. Kopf u. mütterl. Becken zu erkennen. Die Hand des Geburtshelfers liegt parallel zum oberen Schoßfugenrand, so daß 4. u. 5. Finger auf dem Schambein, 2. u. 3. Finger auf dem kindl. Kopf liegen. Bei Mißverhältnis überragt der Kopf den Oberrand der Symphyse nach vorn, 2. u. 3. Finger stehen also höher als 4. u. 5. Finger. Bei glatten Verhältnissen steht der Kopf zurück, 4. u. 5. Finger stehen höher als 2. u. 3. Finger.

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