Zunge - Medizinlexikon

Lingua (veraltet Glossa); Muskelkörper (Skelettmuskulatur als Raumgitter), überzogen von einer Tunica mucosa, bestehend aus: 1. Epithelium, mehrschichtiges unverhorntes Schuppenepithel, 2. Lamina propria, lockeres Bindegewebe; eingelagert: a) Drüsen (Glandulae linguales), b) lymphat. Gewebe (Tonsilla lingualis). Die Schleimhaut besitzt Vorstülpungen (Papillae linguales), die z. T. Geschmacksknospen enthalten: Papillae filiformes, Papillae foliatae, Papillae fungiformes, Papillae vallatae. Abb. 1 u. 2.

Zunge (Abb. 1). Histologischer Schnitt, Azanfärbung; Totalansicht eines Längsschnitts, oben der Zungenrücken
Zunge (Abb. 1). Histologischer Schnitt, Azanfärbung; Totalansicht eines Längsschnitts, oben der Zungenrücken
Zunge (Abb. 2). Histologischer Schnitt, Azanfärbung; die quergestreifte Skelettmuskulatur bildet in der Z. ein Raumgitter.
Zunge (Abb. 2). Histologischer Schnitt, Azanfärbung; die quergestreifte Skelettmuskulatur bildet in der Z. ein Raumgitter.

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