Bromhidrosis: Informationen, Therapie & Behandlung

Die Bromhidrosis (auch: Bromhidrose,Hyperhidrosis) ist eine Sonderform der Hyperhidrosis, bei der der vermehrt produzierte ekkrine Schweiß die Hornschicht der Haut ständig durchfeuchtet und die Vermehrung der ortsständigen Keimflora (v.a. Mikrokokken) begünstigt. Mit dem Abbau des Keratins der Hornhaut entstehen kurzkettige Fettsäuren und Amine und damit ein unangenehmer Körpergeruch, v.a. im Bereich der Leistenregion, Achselhöhlen und Füße (Zehenzwischenräume) wie auch anderen intertriginösen Arealen. Auch die Kopfhaut kann einen unangenehmen Geruch aufweisen, der meist weniger stark wahrgenommen wird, vermutlich weil sich hier die entsprechenden "Duftstoffe" trotz der Behaarung noch relativ schnell verflüchtigen.Der aus den Duftschweißdrüsen stammende apokrine Schweiß bzw. Talg wird ebenfalls durch Bakterien in Fettsäuren und Ammoniak verstoffwechselt, was zu einem starken Geruch führt. Je nach Zusammensetzung riecht es muffig, ranzig, säuerlich und ist für die Betroffenen stark belastend und führt häufig zu psychischen Problemen. Obwohl sie sich mehrmals am Tag waschen, bleibt die Angst „zu riechen“, was sich bis zu Geruchswahnvorstellungen als besonderer Form einer Dysmorphophobie steigern kann. Von Außenstehenden wird ein starker Schweißgeruch allerdings in der Regel als mangelnde Hygiene interpretiert. Apokrine Duftdrüsen werden von adrenergen Nervenfasern innerviert, so dass besonders bei Stress eine erhöhte Schweißproduktion zu bemerken ist, womit die Aussage verständlich wird, dass man "Angst riechen" könne, wobei es sich hier um eine Signalverarbeitung unterhalb der bewussten Wahrnehmungsschwelle und somit nicht um eine Bromhidrose handelt.Therapeutisch wirksam sind hygienische Maßnahmen in Verbindung mit einer lokalen Antisepsis z.B. mit 70 %igem Alkohol, was zu einer Dezimierung der Problemkeime und damit zumindest zu einer deutlichen Verbesserung der Geruchsbildung führt.Als "Störung" der ekkrinen Schweißdrüsenfunktion kann eine Bromhidrose auch durch die Beimengung verschiedener Substanzen wie z.B. Dimethylsulfoxid (DMSO; mit einen knoblauchartigen Geruch) entstehen.



Quelle:Wikipedia

Therapien für Bromhidrosis

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Operation

Eine chirurgische Operation umschreibt eine Therapieform, die mit einer Öffnung des Körpers einhergeht. Wäh...

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Homöopathie

Die Homöopathie [?homøopa?ti?] ist eine umstrittene, weit verbreitete alternativmedizinische Methode, die d...

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  • Yerka

    yerka gibt es in der apotheke für 7-8 euro. dafür hält das dann auch wirklich lange. man tupft oder sprüht es abends auf die betroffene stelle auf, also meistens wohl die achseln. morgens wäscht man es mit reinem wasser ab. das zeug verschließt die schweißdrüsen und man schwitzt nahezu gar nicht mehr. anfangs muss man es eventuell alle 2 tage anwenden, später reicht es auch bis einmal die woche oder so, das ist wohl bei jedem anders.
    leider mussten manche betroffene nach einer weile eine art immunität dagegen feststellen und es hat nicht mehr gewirkt. wenn man es dann aber eine weile nicht mehr verwendet hat hat es dann wieder gewirkt.

    ich kann es absolut empfehlen, meine lebensqualität hat sich dadurch um 99% gebessert!

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