Anämie: Informationen, Therapie & Behandlung

Anämien auch (Blutarmut, Erythrozytenarmut),
bezeichnen eine Erkrankung des roten Blutbildes. Der Begriff läßt sich am ehesten mit Blutarmut übersetzen. Tatsächlich haben wir es hier mit einem hochkomplexen Krankheitsbild zu tun. Zum besseren Verständnis:

Die Rotfärbung unseres Blutes entsteht durch den roten Blutfarbstoff Hämoglobin, der von unseren roten Blutkörperchen (Erythrozyten) transportiert wird. Das Hämoglobin ist ein ebenso geniales, wie komplexes Molekül. Es besteht aus einem Porphyrinring auf den ein Häm-Komplex aufgebracht ist. Daraus ergibt sich ein, für unser Überleben ganz entscheidender Umstand. Der eingeatmete Sauerstoff bindet sich nicht an das Hämoglobin, er lagert sich vielmehr an. Nur so ist es möglich, daß der Sauerstoff anschließend in die Zellen gelangen kann. Wäre er an das Hämoglobin gebunden, so würde dieses den Sauerstoff nicht mehr hergeben. Obwohl unser Blut ausreichend mit Sauerstoff versorgt wäre, würden unsere Zellen ersticken. So aber kann der lediglich angelagerte Sauerstoff jederzeit vom roten Blutkörperchen an die Zellen abgegeben werden. Ein hierfür entscheidender Faktor ist die Umgebungstemperatur. Je wärmer es wird, desto weniger vermag das Blut den Sauerstoff festzuhalten. In der Lunge ist es relativ kühl durch die Verdunstungskälte in den Lungenbläschen (Alveolen). Im Gewebebett hingegen steigen die Temperaturen, z.B. durch die Muskelarbeit. Dadurch kommt der Sauerstoff leichter frei und somit den Zellen zugute.

Verliert unser Blut seine rote Farbe, so kommen dafür (vereinfacht dargestellt)
zunächst zwei mögliche Ursachenbereiche in Frage.
1. Die Zahl der roten Blutzellen(Erythrozyten) ist geschrumpft
2. Die Zahl der Blutkörperchen ist normal, aber sie haben einen Teil ihrer Rotfärbung verloren, weil mit ihnen etwas nicht stimmt..

Dass die Zahl der roten Blutkörperchen erniedrigt ist, kann, grob gesagt, zwei Hauptursachen haben. Es werden entweder zu wenige Erythrozyten gebildet (verminderte Erythropoese), oder sie leben nicht lange genug (hämolytische Anämie).

Erythrozyten werden im Knochenmark unserer Röhren- und Plattenknochen gebildet.
Die Bildung von roten Blutkörperchen (Erythropoese) beginnt mit der Bildung des Botenstoffes Erythropoetin in den Nieren. Durch dieses Glycoprotein wird das Knochenmark dazu angeregt, Erythrozyten zu bilden. Ist die die Bildung von Erythropoetin gestört, so hat dies seine Ursache in einer Funktionsstörung oder Erkrankung der Nieren.
Ist hingegen die Lebensdauer der roten Blutkörperchen verkürzt, so kann dies zahllose Ursachen haben. Man spricht von einer hämolytischen Anämie. So kann es z.B. geschehen, das unser Immunsystem Antikörper gegen die Erythrozyten bildet (antierythrozytäre Autoantikörper), auch physikalische Ursachen kommen in Betracht, wie z.B. künstliche Herzklappen, Medikamente können die Lebensdauer der roten Blutkörperchen herabsetzen oder die Aufnahme von Giften wie z.B. Arsenwasserstoff. Ebenfalls Ursache einer Anämie sein können versteckte Sickerblutungen, z.B. im Darm oder durch Tumoren verursacht. Eine weitere mögliche Ursache für frühzeitiges Erythrozytensterben sind bestimmte Infektionskrankheiten. Bekanntestes Beispiel hierfür ist die Malaria, deren Erreger
Plasmodium falciparum sich in den roten Blutkörperchen einnistet und diese zerstört.


Ein weiterer Grund für Blutarmut sein kann die unzureichende Ausstattung der roten Blutkörperchen mit dem Blutfarbstoff Hämoglobin. Typische Ursache hierfür ist z.B. Eisenmangel, da die Rotfärbung letztenendes durch Formen des roten Eisenoxyds verursacht wird. Eine solche Eisenmangelanämie ist zumeist das Ergebnis einer gestörten Eisenaufnahme (Eisenresorptionsstörung), aber auch eine Fehl-oder Mangelernährung kann zugrunde liegen. Typisches Anzeichen für einen Eisenmangel sind eingerissene Mundwinkel (Rhagaden)

Ebenfalls zu einer Störung der Erythrozyten führen kann ein Mangel an Vitamin B12. Die Blutkörperchen schwellen an (megaloblastäre Anämie) und verlierenTeile ihrer Funktion. Man spricht hier auch von einer sogenannten perniziösen Anämie.


Es existieren noch eine ganze Anzahl weiterer Ursachen und Formen der Blutarmut, die hier jedoch nicht mit aufgeführt sind, weil sie entweder ausgesprochen selten sind, wie z.B. die Kugelzellanämie oder Sichelzellanämie, oder fachlich zu weit in die Tiefe reichen, um an dieser Stelle Erwähnung zu finden.

Therapien für Anämie

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Kräuterblut

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Vitamin B 12 Behandlung

Stat4-normal
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der Fälle
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