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Abort: Informationen, Therapie & Behandlung
Unter einem Abort (auch:Fehlgeburt, Schwangerschaftsabbruch, Abtreibung) versteht man das vorzeitige Ende einer
Schwangerschaft. Zunächst einmal ist die Rede vom ungewollten Abbruch.
Ungefähr 50% aller Schwangerschaften nehmen ein frühes Ende (spontanes Zugrundegehen). Nur 10% bis 15% davon sind überhaupt als Abort identifizierbar. Die Ursachen bleiben in einem Großteil der Fälle unbekannt. Gründe sein können Gebärmutterzysten, gutartige Tumoren der Gebärmutter (Uterusmyome), zu frühes Öffnen des Muttermundes (Zervixinsuffiziens) oder Infektionen während der Schwangerschaft.
Symptome:
Ein Abort äußert sich zunächst durch schwache Blutungen aus der Scheide (Vaginalblutung). Im weiteren folgen ziehende, an- und abschwellende Unterleibsschmerzen, ähnlich dem Wehenschmerz bei einer normalen Geburt und die Blutungen nehmen zu.
Therapie:
Jede Blutung während der Schwangerschaft muß umgehend durch den Arzt abgeklärt werden. Dieser stellt dann zunächst fest, ob der Fötus noch lebt. Ist dies der Fall, wird zunächst konservativ behandelt. Absolute Bettruhe ist solch einem Fall oberstes Gesetz.
Hinzu kommt die Verabreichung von Wehenhemmern wie Magnesium, Fenoterol oder Ritodrin (zur Muskelentspannung), Bei starken Wehen oder vorzeitigem Öffnen der Fruchtblase (Blasensprung) muß der Notarzt informiert werden. Bis zu seinem Eintreffen ist die schwangere Patientin vorzugsweise in Linksseitenlage und mit erhöhtem Becken zu lagern.
Steht hingegen fest, dass der Embryo gestorben ist, so muß dieser mitsamt dem Mutterkuchen (Placenta) vollständig aus der Gebärmutter entfernt werden, da sonst gefährliche Infektionen drohen. Auch kann es zu weiteren Blutungen und zur Bildung von Polypen kommen.
Therapien für Abort
| Name | Hilft | Bewerten |
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Die Psychotherapie ist die Behandlung psychisch, emotional und psychosomatisch bedingter Krankheiten, Leide... |
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