Gehirntumor: Informationen, Therapie & Behandlung

Gehirntumoren lassen sich in primäre und sekundäre Tumoren unterteilen. Primäre Tumoren entstehen im Gehirn selbst, während sekundäre Tumoren durch abgesiedelte Tochterzellen von Tumoren außerhalb des Gehirns entstehen. Je nachdem wo der Hirntumor auftritt, ändert sich dessen Symptomatik. Man spricht daher auch von sogenannten Herdsymptomen.

Symptome:

Befindet sich der Tumor im Bereich der Stirne (Frontallappen), so äußert sich dies durch

Lähmungen
Verhaltensänderungen, dahingehend, dass der Patient apathisch, oberflächlich und gleichgültig wird
Sprechstörungen trotz Erhalt des Sprachverständnisses (motorische Aphasie)

befindet sich der Tumor im Bereich des Scheitels, so führt dies in der Folge zu
Sensibilitätsstörungen sowie
Störungen von komplexen Handlungen und Denkvorgängen (Werkzeugstörungen)

im Schläfenbereich angesiedelt bewirkt der Tumor ein gestörtes Sprachverständnis während das flüssige Sprechvermögen erhalten bleibt

Ungefähr 30% der Hirntumoren führen zudem zu Krampfanfällen. Nicht selten ist dies das einzige Symptom, das auf das Vorhandensein eines Tumors hinweist.

Insgesamt können die Symptome eines Hirntumors stark variieren. Im günstigsten Fall gehen sie einher mit leichten Kopfschmerzen, können jedoch auch dem Bild eines akuten Schlaganfalls entsprechen.

Therapie:

Soweit möglich wird der Tumor operativ entfernt. Dies ist nicht immer möglich, da Tumoren lebenswichtige Zentren befallen können. Insbesonders bösartige Tumoren wie das sogenannte Astrozytom verursachen die diagnoseweisenden Symptome oftmals erst spät, wenn der Tumor bereits durch wichtige Zentren hindurch gewachsen ist. In diesem Fall wird versucht, durch die Behandlung mit Chemotherapeutika und Bestrahlung eine Besserung zu erzielen.
Ein großes Problem bei der Behandlung von bösartigen Gehirntumoren ist die häufige Rezidivneigung, bei welcher der bereits entfernte Tumor erneut nachwächst.

Bei gutartigen Tumoren, die nicht infiltrierend, sondern nur verdrängend wachsen, besteht hingegen bei rechtzeitiger Operation ein vergleichsweise gute Heilungschance. Es können jedoch auch hier, wie nach jeder Operation am Gehirn, Dauerschäden zurück bleiben. Auch ein erneutes Wiederkehren des Tumors ist möglich.

Therapien für Gehirntumor

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Chemotherapie

Unter einer Chemotherapie versteht man heute die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Krebstherapie, bei...

Stat2-normal
66%
der Fälle
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