Ekzem: Informationen, Therapie & Behandlung

Unter einem Ekzem (auch: Ekzema vulgare, Juckflechte von griech. aufschwellen, aufkochen) versteht man eine flächenhafte, zum Teil entzündliche Hautveränderung die zumeist mit Juckreiz ein her geht. Es gibt eine Vielzahl von Ekzemen, die es voneinander abzugrenzen gilt.

das atopische Ekzem (auch: endogenes Ekzem, Neurodermitis atopica, Prurgo Besnier) ist ein chronisches Ekzem, das ständig erneut auftaucht. Es wird verursacht durch eine allergische Reaktion vom Typ I ausgelöst durch das Immunglobulin E (IgE).
Siehe auch Allergie http://www.imedo.de/practice/conditions/show/16-allergie

Es beginnt zumeist schon im frühen Kindesalter und äußert sich in Juckreiz,
gerötete, teils nässende Hautareale und
Krustenbildung
Durch eine mangelnde Talgproduktion der Haut wirkt diese glanzlos und trocken,
ihr Oberflächenrelief wirkt vergröbert (Lichenifikation)

Mit zunehmendem Alter geht das atopische Ekzem in zunehmendem Umfang zurück und ist nicht selten ungefähr ab dem 30. Lebensjahr verschwunden.

Das mikrobielle Ekzem wird zumeist durch Bakterien, seltener von Hefepilzen der Gattung Candida, ausgelöst. Es handelt sich um eine zumeist nässende, chronische Hautveränderung die zumeist auf ein warmes, feuchtes Klima zurück zuführen ist. Typisches Beispiel für ein mikrobielles Ekzem ist die Windeldermatitis.

Das seborrhoische Ekzem beruht auf einer Überproduktion der Hauttalgdrüsen.
Es tritt bevorzugt dort auf, wo die Haut viele Talgdrüsen besitzt, also an Gesicht und Stirne, der Kopfhaut und im Genitalbereich. Es tritt bevorzugt im Säuglingsalter sowie zwischen dem 3. und 4. Lebensjahrzehnt auf, wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen.

Ein sehr häufiges Ekzem ist das allergische Kontaktekzem. Es tritt auf nach Hautkontakt mit einem Allergen. Es zählt zu den häufigsten Hauterkrankungen und beinhaltet zugleich ein erhebliches soziales Konfliktpotential, da viele berufstätige Menschen im Zuge ihrer Arbeit wiederholt und gehäuft mit allergenen Substanzen in Berührung kommen. Zu den betroffenen Berufsgruppen zählen u.a. Friseure (Haarfärbemittel), Maurer, Lackierer und Krankenschwestern und Pfleger (Mittel zur Hautsterilisation).

Symptome des Kontaktekzems:

Die Symptome beginnen zumeist erst 12 bis 48 Stunden nach Kontakt mit dem Allergen. Die Haut beginnt sich zu röten, es entwickeln sich Juckreiz, Bläschenbildung und eine Schwellung der Haut. Im weiteren Verlauf platzen die Bläschen auf und vekrusten bevor sie unter Schuppenbildung wieder abheilen.
Geht das Ekzem durch häufigen Allergenkontakt von der akuten in die chronische Form über, entstehen an den exponierten Stellen Verdickungen der Haut und eine Vergröberung des Faltenreliefs der Haut (Lichenifikation). Der ständige Juckreiz führt durch häufiges Kratzen zu Hautläsionen, die sich gegebenenfalls auch entzünden können. Ein weiteres Symptom sind eingerissene Mundwinkel (Rhagaden), die allerdings auch als Folge von Eisenmangel auftreten können.

Therapie des Kontaktekzems:

Durch striktes Meiden des Allergenkontaktes heilt das Ekzem in der Regel ohne Narben ab. Unterstützend können hautfettende Cremes und Salben verabreicht werden

Therapien für Ekzem

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Cortison

Der Name Cortison (von lateinisch cortex „Rinde“) wurde dem ersten in der Nebennierenrinde des Menschen gef...

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ekzem

Das Ekzem (grch. έκζεμα, ekzema = Aufgegangenes; Syn. Juckflechte) ist eine Hauterkrankung, die sich in ein...

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