Makuladegeneration: Informationen, Therapie & Behandlung

Bei einer krankhaften Degeneration des gelben Fleckes (Makuladegeneration) kommt es zu Ablagerungen von klaren (hyalinen) Flüssigkeitsbestandteilen über dem Ort des schärfsten Sehens (Macula lutea) im Auge. An dieser Stelle befinden sich außerordentlich viele Zäpfchen, verantwortlich für das Farbsehen. Zumeist im fortgeschrittenen Alter ( bis zu 5% aller über 60 jährigen) verkleben die Sehzäpfchen im Bereich des Pigmenthäutchens (Pigmentepithels) durch Schweberückstände (Drusen) in der Augenflüssigkeit, von welchen sich im Verlaufe der Jahrzehnte mehr und mehr ablagern. Bei dieser trockenen Makuladegeneration sterben die Sehzellen nach und nach ab, was letztlich zur Erblindung führt, obwohl die Netzhaut in den äußeren Arealen nach wie vor intakt ist.
In der Folge kann es zusätzlich zu Einblutungen in die Netzhaut kommen (feuchte Makuladegeneration).

Symptome:

Zunächst schleichende Ausfälle des Gesichtsfeldes, die sich nicht selten über Jahrzehnte hinweg entwickeln. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zudem zu verzerrtem Sehen und im weiteren Verlauf der Degeneration schließlich zum Erblinden.
Häufig tritt die Degeneration gleichzeitig an beiden Augen auf, was den therapeutischen Erhalt des Sehvermögens erschwert.

Therapie:

Im Anfangsstadium kann Laserchirurgie zu guten Ergebnissen führen. Im weiteren Verlauf der Degeneration wird versucht, einem Ausbreiten der Gefäßeinsprossungen (vaskuläre Proliferation) entgegenzuwirken. Zum Teil durch die Injektionen von Substanzen, welche die Lichtempfindlichkeit der betroffenen Strukturen erhöhen, zum anderen durch Verödung der Kapillaren mittels Kaltlaser

Therapien für Makuladegeneration

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