Das Akustikusneurinom (auch: Tumor, Krebs, gutartiger Tumor) zählt zu den Krebserkrankungen.
Hierbei handelt es sich um einen gutartigen Tumor des Hörnerves (Nervus vestibulocochlearis).
Der Tumor kann, rechtzeitig erkannt, vergleichsweise problemlos entfernt werden kann. Zur Erklärung:
Ein Nerv ist vergleichbar einem Elektrokabel. In der Mitte werden Stromimpulse weitergeleitet und außen herum befindet sich eine Isolierschicht, die sogenannte Neuroglia. Auch diese Ummantelung besteht wieder aus Zellen, den sogenannten Schwannzellen, und um eben diese Zellen geht es hier. Die Wucherung ist jedoch glücklicherweise gutartiger Natur. Das heißt, der Tumor gewinnt zwar unbehandelt an Größe und verdrängt dadurch irgendwann auch andere Strukturen, aber er wächst nicht mitten durch diese hindurch, wie ein bösartiger Tumor dies täte. Da er also auch keine Gefäße verletzt, bzw. penetriert, siedelt er folglich auch keine metastasierenden Tochterzellen ab.
Symptomatik:
Der Tumor äußert sich zunächst durch Schwindel und Ohrgeräusche, es folgen Hörminderung und zuletzt die Schädigung weiterer Hirnnerven.
Behandlung:
Eine naturheilkundliche Behandlung ist nicht möglich, der Tumor muss operiert werden. Je früher dies geschieht, desto besser sind die Prognosen
Definition Wikipedia:
Ein Akustikusneurinom ist ein aus Binde- und Nervengewebe bestehender gutartiger Tumor, der von den Schwann'schen Zellen des vestibulären Anteils des VIII. Hirnnerven, dem Hör- und Gleichgewichtsnerven (Nervus vestibulocochlearis), ausgeht und im Kleinhirnbrückenwinkel oder im inneren Gehörgang gelegen ist. Das Akustikusneurinom (AKN) wird auch als Vestibularis-Schwannom bezeichnet und ist der häufigste Kleinhirnbrückenwinkeltumor. Mehr als 95 % aller AKN sind einseitig, bei Vorliegen von Neurofibromatose Typ 2 tritt das Akustikusneurinom hingegen typischerweise beidseitig auf.