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Herpes: Informationen, Therapie & Behandlung
Infektionen mit Herpes simplex werden je, nach auslösendem Erreger, in zwei Kategorien unterteilt. Während das Herpes Simplex I Virus Häute und Schleimhäute befällt, verursacht das Herpes simplex II Virus Hauterscheinungen, die sich auf die Genitalschleimhäute beschränken.
Die Erstinfektion mit Herpesviren erfolgt zumeist im Kindesalter und bleibt in den meisten Fällen zunächst einmal unbemerkt. Sie kann bereits während der Geburt von der Mutter auf das Kind erfolgen. Weitere Übertragungswege sind Kontakt mit der virenhaltigen Flüssigkeit der durch diese verursachten Herpesbläschen, aber auch eine Schmierinfektion über erregerhaltige Körperaussscheidungen kommt in Frage. Das Virus gelangt über kleinste Hautverletzungen in den Körper. Von dort wandert es in Nervenknoten (Ganglien) in denen es sich über viele Jahre hinweg einnistet (persistiert). Durch einen spezifischen Reiz, Streß, eine Infektion mit einem anderen Erreger, Immunschwäche (z.B. HIV), Sonnenbestrahlung, Menstruation oder die Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Kortison) kommt es dann zu einer Reaktivierung des Virus', was in der Folge zu typischen Hauterscheinungen führt.
Symptome:
Das Herpes- simplex Virus I kann alle Häute und Schleimhäute des extragenitalen Bereiches befallen. Dort führt die Infektion zur Bildung kleiner, flüssigkeitsgefüllter Bläschen die eng beieinander stehen und weißlich gefärbt sind. Die Bläschen jucken, schmerzen, platzen irgendwann auf und entleeren ihren hochinfektiösen Inhalt in ihre Umgebung. Anschliesend bilden sich aus dem aufgeplatzten Bläschenausschlag Krusten, die im Verlauf von ein bis zwei Wochen narbenlos abheilen. Dies kann begleitet werden von Lymphknotenschwellungen und Fieber, das bis zu 10 Tage anhalten kann.
Beim Herpes- simplex Virus II kommt es zu einem äußerst schmerzhaften Befall von Genitalschleimhäuten. Möglich ist zudem ein Befall der Analregion. Die Hauterscheinungen sind indess dieselben wie bei Typ I- Herpes.
Therapie:
Die schulmedizinische Therapie besteht in der Verabreichung von Virusstatika in Salbenform (z.B. Aciclovir Rp. Zovirax). Auch hat es sich als hilfreich erwiesen, die Bläschen mit Puder lokal auszutrocknen.
Um die eigene Immunabwehr anzuregen, sind Behandlungen mit Eigenblut (Autosanguis Stufentherapie) sinnvoll. Eine gesunde Vollwerternährung mit einem hohen Anteil an Frisch- und Rohkost hat sich ebenfalls als nützlich erwiesen um das Immunsystem anzuregen.
Tipp: Es empfiehlt sich unbedingt, Nahrungsmittel zu meiden, welche die Aminosäure Arginin enthalten. Aus Arginin besteht das Substrat de Viren. Es kommt natürlich vor in Nüssen, Schokolade, Samen und bestimmten Getreiden.
Die Einnahme der Aminosäure Lysin hingegen hat sich als sinnvoll bewährt, da Lysin ein Gegenspieler (Antagonist) des Arginins ist. Dadurch wird dem Erreger ein Stück weit der Boden entzogen, was eine merklich schnellere Abheilung zur Folge hat.
Zur Stärkung des Immunsystems empfiehlt sich ganz allgemein die Einnahme von hochdossiertem Vitamin C sowie eine Stoßtherapie mit dem roten Sonnenhut (Echinacae purpurea), vorausgesetzt es besteht keine Überempfindlichkeit gegen Korbblütler.
Eine Pflanze, die das Herpes- Virus überhaupt nicht mag ist Melisse officinalis (z.B. Rp. Lomherpan-Salbe)
Ebenfalls wichtig ist die Einhaltung strikter Hygiene, um die Weiterverbreitung zu unterbinden.
So sollte der Hautkontakt mit befallenen Körperstellen vermieden werden, die befallenen Hautstellen nur mit Einmalmaterialien abgetupft und die Hände häufig gewaschen werden.
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