Demenz: Informationen, Therapie & Behandlung

Eine Demenz ist ein voranschreitender, hirnorganisch bedingter Abbau geistiger Fähigkeiten, der insbesondere im fortgeschrittenen Lebensalter zum Tragen kommt. Ein überragender Anteil der Demenzerkrankungen fällt mit ca. 70% unter die Alzheimerdemenz.

http://www.imedo.de/practice/conditions/show/81-alzheimer

Die übrigen 30% teilen sich auf in sekundäre Demenz und einige seltene Mischformen.
Gemeinsam ist allen Demenzformen deren Symptomatik. Hier ergibt sich ein recht komplexes Symptomenbild welches sich durch fortschreitende Verwirrtheit, Gedächtnisstörungen, Wortfindungsstörungen und Orientierungsverlußt äußert. Die Demenz ist eine der häufigsten Ursachen, die im Alter zur Pflegebedürftigkeit führen. Die Symptomatik lässt sich in dabei in vier unterschiedliche Bereiche untergliedern.

Symptome:

geistige Fähigkeiten:
Konzentrationsstörungen und Zerstreutheit
massive Störungen des Kurzzeitgedächtnisses
Störungen der zeitlichen Orientierung (welchen Tag, welchen Monat haben wir heute?)
Störungen der räumlichen Orientierung (wo bin ich?)
Wortfindungsstörungen

psychische Befindlichkeit:
Antriebslosigkeit
Desinteresse
Gefühlsverarmung (affektive, innere Emigration)
Ängstlichkeit
unkontrollierte Stimmungsschwankungen
leichte Reizbarkeit die sich zu offener Aggresivität steigern kann

körperliches Befinden:
Gangstörungen (Gangataxien) die sich u.a. in kleinen Trippelschritten äußern
Stuhl- und Harninkontinenz

Die Demenz lässt sich weiterhin in drei unterschiedliche Schweregrade einteilen.

leichte Demenz:
Trotz erster deutlicher Beeinträchtigungen kann ein unabhängiges Leben ohne Betreuung weitergeführt werden. Hygienische und kognitive Anforderungen an den Alltag können weiterhin allein erfüllt werden.

mittelschwere Demenz:
Ein Leben in Selbständigkeit ist weiterhin möglich, jedoch nur unter Zuhilfenahme der regelmäßigen Unterstützung einer Aufsichtsperson

schwere Demenz:
eine sinnvolle Alltagsplanung kann nicht mehr vorgenommen werden. Vielmehr erschöpfen sich Handlungen in sinnlosem Aktivismus. Für eine ausreichende Hygiene kann nicht länger selbst gesorgt werden. Eine ständige Aufsicht ist unvermeidbar.

Eine Therapie der Altersdemenz ist nicht möglich. Betroffene Personen können jedoch hilfreiche Unterstützung erfahren. Mehr dazu unter
http://www.imedo.de/practice/conditions/show/81-alzheimer



Therapien für Demenz

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Vaskuläre Demenz

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Altersdemenz

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