Darmpolypen: Informationen, Therapie & Behandlung

Darmpolypen(auch Adenome) treten entweder einzeln als Dickdarmpolypen, oder in großer Zahl (Polyposis intestinalis) auf.
Auch wenn Dickdarmpolypen zu den gutartigen (benignen) Tumoren gezählt werden, birgt doch ein jeder von ihnen ein Entartungsrisiko hin zu einem bösartigen (malignen)Tumor.
Als Ursache für die Entstehung von Darmpolypen gilt neben einer familiären Disposition vor allem Fehlernährung. Viel Fleisch, viel Fette und wenig Ballaststoffe erhöhen das Risiko einer Polyposis intestinalis nachweislich.
Je nach Form und Aussehen des Polypen unterscheidet man in gestielte Polypen, die ihrem Aussehen nach eher einem Pilz ähneln,
zottige (villöse) Polypen, die ihrem Aussehen nach eher ausgefranst wirken und breitbasige Polypen, die sich nur wenig aus der Schleimhaut heraus heben, aber über eine breite Basis fest mit dieser verankert sind. Je breiter die Basis ist, welche die Polypen mit der Darmschleimhaut verbindet, desto höher ist auch deren Entartungsrisiko. Bei einer familiär vererbten Polyposis intestinalis ist die Darmschleimhaut regelrecht mit Polypen übersäht und es kommt in so gut wie jedem der Fälle im Verlauf von 15 bis 20 Jahren zur Entstehung eines Darmkrebses.

Symptome:

Die Polyposis intestinalis verläuft vergleichsweise symptomfrei, da die Darmschleimhaut nur wenig an Nerven enthält. In der Regel ist ihre Entdeckung das Ergebnis eines Zufallsbefundes auf der Suche nach etwas anderem.
Ab einer gewissen Größe können die Polypen jedoch die Darmpassage behindern, was bis hin zu einem teilweisen oder kompletten Darmverschluss führen kann. Im weiteren Verlauf kann dies zudem mit Verdauungsstörungen (Malabsorption) einhergehen, die zu Bauchschmerzen und Koliken führen.

Therapie:

Wegen des hohen Entartungsrisikos wird jeder entdeckte Polyp einzeln auf seine Entartungsfreudigkeit hin untersucht. Der histologische Befund, der Aufschluss gibt über die Beschaffenheit des Gewebes, bestimmt dann das weitere Vorgehen. Auch wenn der Befund gutartiger Natur ist, gehören von da an regelmäßige Darmspiegelungen zum Pflichtprogramm des Betroffenen, da die Gefahr einer Krebserkrankung auch nach Abtragung des Polypen bestehen bleibt. Nimmt die Zahl der Polypen ebenso wie ihre Größe überhand, so ist unter Umständen die Entfernung von ganzen Darmabschnitte notwendig, um die gestörte Passage wieder herzustellen.

Therapien für Darmpolypen

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Operation

Eine chirurgische Operation umschreibt eine Therapieform, die mit einer Öffnung des Körpers einhergeht. Wäh...

Stat4-normal
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