Herzinfarkt: Informationen, Therapie & Behandlung

Bei einem Herzinfarkt (auch: Myokardinfarkt) kommt es, bedingt durch eine zum Erliegen gekommene Blutversorgung, zum Gewebetod von Teilen des Herzmuskels. Dies geht einher mit dramatischen Konsequenzen. Durch das Absterben der betroffenen Muskelbezirke gerät der gesamte Schlagablauf im Herzen durcheinander mit der Folge, dass ganze Teile der Herzwand zerreißen können. Je nach Schweregrad des Herzinfarktes kann dieser umso rascher zum Tode führen, je ausgedehnter die abgestorbenen Bereiche sind. Als Ursache kommen in erster Linie Verlegungen der Herzkranzgefäße (Coronarien) durch Blutpfropfen in Frage. Diese entstehen zumeist in arteriosklerotisch veränderten Gefäßabschnitten vor allem in einem oder beiden Beinen. Der Blutpfropf (Thrombus) reißt sich ab einer bestimmte Größe von der Gefäßwand los und wandert mit dem Blutstrom zum Herzen (Embolus). Gerät er dort in eines der Lungengefäße, so kommt es zu einem Lungeninfarkt. Endet er jedoch in einem der Herzkranzgefäße, so ist die Folge ein Herzinfarkt mit den oben beschriebenen Konsequenzen.
Zumeist gehen einem solchen Infarkt pectanginöse Beschwerden voran, die sich in Beklemmungsgefühlen und Schmerzen in der Herzgegend äußern. Auch die Risikofaktoren, die zu einem Herzinfarkt führen, gleichen denen der Angina pectoris:

Risikofaktoren, die zum Herzinfarkt führen können:

  • Arteriosklerose
  • überhöhte Bluttfettwerte
  • Rauchen
  • zu hoher Blutdruck
  • Übergewicht
  • Streß


Symptome:

Ein Herzinfarkt setzt plötzlich und heftig ein mit

  • heftigen Schmerzen hinter dem Brustbein oder der linken Brusthälfte, die in Bauch, Schulter, Rücken und beide Arme ausstrahlen können (Vernichtungsschmerz)
  • Todesangst und panisch verzerrtem Gesicht
  • blasser, fahlgrauer Gesichtsfarbe
  • Gesichtsschweiß zumeist auf Stirne und Oberlippe
  • Atemnot und, daraus resultierend, dem starken Wunsch, sich hinzulegen- oder zusetzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • evtl. beschleunigtem Herzschlag
  • Kreislaufversagen mit Schock, Bewußtlosigkeit und Tod


Bei ungefähr 20 % aller Betroffenen verläuft der Infarkt unbemerkt und schmerzfrei (stummer Infarkt)

Therapie:

Als erste Maßnahme gilt es unverzüglich den Notarzt zu alarmieren (Tel. 112).

Der Patient ist liegend und mit erhöhtem Oberkörper zu lagern um die Herzvorlast zu reduzieren
Nicht weniger wichtig ist es, beruhigend auf den Patienten einzuwirken
KEINESFALLS darf dem Patienten gestattet werden, aus eigener Kraft aufzustehen und sei es auch nur, um ein paar Sachen für den Krankenhausaufenthalt zusammen zupacken
Beengende Kleidung lockern und gegebenfalls die Fenster öffnen um Sauerstoff herein zulassen

Therapien für Herzinfarkt

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  • Herzinfarkt?

    Hallo Andrea,

    leider betrifft dies eventuell mich.

    Hier mein Anliegen;

    Ich habe ab und an ganz ganz schlimmes Herz-rasen, dies geschah oft aus einer unglücklichen Bewegung heraus. Heute Morgen war es wieder und es war besonders schlimm und dies aus dem nichts heraus. Ich lag noch im Bett und schlief! Das Herz rast dann wie verrückt bei den Schultern habe ich das Gefühl als wäre jeweils ein 20Kilo Gewischt drauf. Beide Arme schmerzen (der Linke besonders)der Hals tut von der Mitte vorne über links bis in die Mitte hinten weh und es zieht bis in den Nacken und zum Schulterblatt. Kiefer tat auch etwas weh. Ich kann dann auch nur ganz schwach und flach durch die Nase atmen denn durch den Mund geht es nur mit ungemeinen Schmerzen (die ich eh schon habe)da könnte man meinen, ich hätte ein Messer in der Lunge stecken (aber nur wenn ich tief Luft mit dem Mund aufnehme). Heute ging dies eine Stunde und es geht so schnell weg, wie es gekommen war. Jetzt habe ich auch erstmals eine Art Muskelkater im Nacken dieser sitzt eher links. Rechts ist nichts im Nackenbereich.
    Ich habe dies öfters, dass letzte mal im vergangenem Sommer, da dauerte es sogar knapp zwei Stunden aber da hatte ich nur dieses Rasen wie schon so oft. Heute aber war es echt ganz arg und kaum auszuhalten.

    War dies ein Infarkt?

    Viele liebe Grüße

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