Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
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Fieber: Informationen, Therapie & Behandlung
Fieber ist keine Erkrankung, sondern ein Symptom, welches auf eine bestehende Erkrankung hinweist. Es beschreibt eine Erhöhung der Körpertemperatur auf mehr als 38° C. Die normalen Temperaturwerte beim Menschen betragen:
unter der Zunge: 37,0°C (sublingual)
im Mastdarm 37,4 °C (rectal)
unter der Achsel 36,8°C (axilliar)
Ausgelöst wird Fieber durch sogenannte Pyrogene. Das sind Chemikalien, die entweder durch Bakterien, Viren und Pilzen freigesetzt werden, aber auch vom Körper selbst produziert werden, wie z.B. Prostaglandine. Das Fieber behindert dabei nicht nur die Vermehrung der Krankheitserreger sondern verstärkt zugleich die Wirksamkeit körpereigener Abwehrstoffe- und Maßnahmen.
Beim Erwachsenen geht der Temperaturanstieg zumeist mit Schüttelfrost einher. Durch die Muskelarbeit wird Hitze erzeugt und freigesetzt.
Bei Säuglingen und Kleinkindern hingegen kommt es eher zu sogenannten Fieberkrämpfen, was den selben Effekt zeitigt, wie der Schüttelfrost.
Fieber sollte nicht zu lange anhalten. Bei einem scheinbar grundlosen Fieber, dass länger als eine Woche anhält, sollte daher der Arzt unbedingt zu Rate gezogen werden. Bei länger als drei Wochen anhaltendem Fieber sterben etwa 30% der Patienten entweder an Entkräftung oder der ursächlich zugrunde liegenden Erkrankung.
Symptome:
Die Temperaturerhöhung ist mittels des Fieberthermometers objektiv nachweisbar.
Zugleich bestehen Mattigkeit und Abgeschlagenheit sowie ein eher allgemeines Krankheitsgefühl.
Weitere Anzeichen sind Appetitlosigkeit bei gleichzeitigem Durst.
Bei höherem Fieber treten zudem Schlafstörungen und wirre Fieberträume hinzu, die kognitive Wahrnehmung ist eingeschränkt, die Patienten wirken verwirrt (Fieberwahn)
Therapie:
Das therapeutische Interesse gilt vor allem der auslösenden Grunderkrankung. Wird diese erfolgreich therapiert, verschwindet das Fieber von selbst. Es macht jedoch Sinn, die Situation des Kranken durch einige allgemeine Maßnahmen zu erleichtern.
eine leichte Decke wirkt Hitzestaus entgegen
ebenso eine kühle Raumtemperatur von ca. 17°C bis 20°C
es sollten ausreichend kühle Getränke gereicht werden. Vorsicht, die Getränke sollten kühl, aber nicht zu kalt sein
als ein altes Hausrezept haben sich Wadenwickel bewährt um die Temperatur um 0,5 °C bis 1,5 °C
zu senken
Leicht verdauliche, fettarme Kost, Obst und evtl. eine Fleischbrühe, um Proteine zuuführen und der Austrocknung entgegenzuwirken.
Therapien für Fieber
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