Magenkrebs: Informationen, Therapie & Behandlung
Magenkrebs - Magenkarzinom - Magentumor
Der Magenkrebs ist ein bösartiger Tumor des Magens. Er ist, gleich nach dem Hautkrebs, weltweit der zweithäufigste bösartige Tumor. Männer sind häufiger betroffen als Frauen und die Erkrankung tritt meistens nach dem 50. Lebensjahr auf. Magenkrebs ist eine der wenigen Krebserkrankunge, deren Häufigkeit in den letzten Jahren abgenommen hat, wobei er in asiatischen und skandinavischen Ländern wesentlich häufiger auftritt als hier.
Ursachen
Es sind einige Risikofaktoren für den Magenkrebs bekannt, allerdings ist noch nicht geklärt inwieweit sie das Risiko an Magenkrebs zu erkranken erhöhen.
Erworbene Risikofaktoren:
-Verstärkter Verzehr von gesalzenen und geräucherten Speisen
-Rauchen
-Starker Alkoholgenuss
-Chronische Magenentzündung (Gastritis)
-Infektion mit Helicobacter pylori
Genetische Risikofaktoren:
-Patienten mit Blutgruppe A
-HNPCC-Erkrankungen führen verstärkt zu Magenkrebs (heriditäres non-polypöses Kolonkarzinom - ein Gendefekt)
Symptome
Eine frühe Diagnosestellung ist auf Grund fehlender Symptome oft schwierig. Die folgenden Symptome können Warnzeichen sein:
-Appetitlosigkeit
-Müdigkeit, Abgeschlagenheit
-Übelkeit, Erbrechen
-Druckschmerz im Oberbauch
-Gewichtsabnahme
-Starke Abneigung gegen Tabak, Fleisch oder andere Speisen
-Schwarz gefärbter Stuhl
-Erbrechen von Blut
-Mundgeruch
Diagnose
Die sicherste Methode ist die Magenspiegelung (Gastroskopie) mit Entnahme einer Gewebeprobe, die dann unter dem Mikroskop untersucht wird. Ansonsten kann auch Ultraschall, MRT und CT hilfreich sein. Zur Verlaufskontrolle wird der Tumormarker CEA gemessen, er kann auch Hinweise auf die Ausbreitung geben.
Therapie
Am wichtigsten ist die operative Entfernung des Tumors mit einem Sicherheitsabstand zum anliegenden Gewebe (falls sich Tumorzellen verirrt haben). Daraus ergibt sich meist eine Magenentfernung, sowie die Entfernung der umliegenden Lymphknoten. Evtl. befallene andere Organe, wie z.B. Teile der Speiseröhre können auch entfernt werden. Anschließend wird das Magenende wieder mit dem Dünndarm verbunden. Nach der OP erfolg oft noch eine Chemo- oder Strahlentherapie. Außerdem wird der Patient in seiner Ernährung beraten.
Zur Vorbeugung sollte man viel frisches Obst und Gemüse und wenig gepökeltes und geräuchertes Fleisch essen. Auch mit dem Rauchen sollte man aufhören.
Therapien für Magenkrebs
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Als Magenresektion oder Gastrektomie wird in der Medizin die operative Entfernung des Magens bezeichnet. Da... |
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