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Prostatakrebs: Informationen, Therapie & Behandlung
Der Prostatakrebs (auch Prostatakarzinom, Prostata- Ca) ist eine bösartige Tumorerkrankung des Drüsengewebes der Prostata beim Mann. Der Prostatakrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen beim Mann. Da eine Früherkennung sehr wichtig ist, wird für Männer über 45 Jahre in Deutschland eine Vorsorgeuntersuchung kostenlos angeboten.
Die Prostata ist ungefähr kastaniengroß und befindet sich direkt unterhalb der Harnblase, wobei sie die Harnröhre wie einen Ring umschließt.
Die Aufgabe der Prostata ist es, ein Sekret abzugeben, das zusammen mit anderen Sekreten und den Samenzellen das Sperma bildet. Sie wird größtenteils von dem Geschlechtshormon Testosteron gesteuert. Fakt ist, dass sich bei den meisten Männern die Prostata im Laufe des Lebens mit zunehmendem Alter vergrößert, also eine gutartige Zellvermehrung stattfindet - benigne Prostatahyperplasie genannt. Dies ist nicht weiter bedenklich, allerdings kann es Symptomen einer Blasenentzündung kommen (häufiges Wasserlassen und Schmerzen beim Wasserlasse). Ansonsten ist es aber eine Krankheit, die sehr weit verbreitet ist und nicht zu Prostatakrebs führt oder auf Prostatakrebs hindeutet.
Ursache
Die Ursachen sind weitgehend ungeklärt. Es wird vermutet, dass eine genetische Disposition vorhanden ist (familiäre Häufungen kommen vor). Der Testosteron-Spiegel kann die Entwicklung eines Tumors beeinflussen, wenn er stark erhöht ist, da die Prostatazellen Testosteron für ihr Wachstum benötigen.
Symptomatik
Im Anfangsstadium verläuft die Krebserkrankung meist symptomlos. Später äußern sich Symptome vor allen Dingen beim Wasserlassen (Miktion), da der Tumor dann oft den Harnfluss blockiert:
-Verzögerter Beginn der Miktion
-Schwacher Strahl
-Nachtropfen
-Unterbrechung des Strahls
Oft bleibt auch Restharn in der Blase zurück. Weitere Beschwerden sind:
-Nächtlicher Harndrang
-Häufiges, erschwertes oder schmerzliches Wasserlassen
-Erektionsstörungen auf Grund der Abklemmung von Nerven
-Blut im Urin
-Generelle Symptome: Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Fieber, Nachtschweiß
Diagnose
Differentialdiagnostisch ist es wichtig eine gutartige Prostatavergrößerung auszuschließen, sowie eine Harnwegsinfektion und eine Prostataentzündung, da sie sehr ähnliche Symptome verursachen, aber relativ ungefährlich sind.
Veränderungen der Prostata werden bei der körperlichen Untersuchung mit dem Finger im Enddarm ertastet (digitale-rektale Untersuchung). So kann der Arzt eine Vergrößerung, aber auch Knoten ertasten. Sind Symptome vorhanden, ist eine Ultraschalluntersuchung hilfreich. Es kann dann auch eine Gewebeprobe des fraglichen Gewebes entnommen werden und unter dem Mikroskop angeschaut werden.
Therapie
Ist der Tumor auf die Prostata begrenzt ist eine Operation mit einer totalen Entfernung der Prostata die vorrangige Therapie. Ist der Krebs schon weiter fortgeschritten und hat anliegendes Gewebe infiltriert, bietet sich eine Strahlentherapie an oder ein Hormonentzug, denn ohne Testosteron kann der Tumor meistens nicht wachsen.
Sowohl durch die OP als auch durch den Hormonentzug kann es zu Impotenz und Libido-Verlust kommen.
Vorbeugen kann man dem Prostatakrebs indem man viel Tomaten ist, denn diese enthalten Antioxidanzien. Möglicherweise schützt auch Vitamin D vor Prostatakrebs, da Menschen in Ländern mit mehr Sonneneinstrahlung (wo der Körper also mehr Vitamin D produziert) weniger häufig an dem Krebs erkranken.
Therapien für Prostatakrebs
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