Sucht: Informationen, Therapie & Behandlung

Hier soll es um Abhängigkeit von verschiedenen Stoffen gehen. Im offiziellen Sprachgebrauch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) existierte der Begriff „Sucht“ von 1957 bis 1963. Danach wurde er durch „Missbrauch“ und „Abhängigkeit“ ersetzt. [4] In wissenschaftlichen Arbeiten wird der Begriff „Sucht“ daher seltener verwendet. Umgangssprachlich werden Abhängigkeit und Sucht synonym verwendet, Sucht ist weit verbreitet. Stoffgebundene vs. nicht-stoffgebundene Abhängigkeit Den sogenannten stoffgebundenen Abhängigkeiten (z. B. der körperlichen Alkohol-, Nikotin-, Heroinabhängigkeit sowie der psychischen Cannabis- und Kokainsucht) kommt dabei eine repräsentative Bedeutung zu. Sie veranschaulichen in drastischer, aber zugleich auch einschränkender Weise eine Erscheinung, der man auf fast allen Gebieten des menschlichen Erlebens und Verhaltens begegnen kann. Ob Arbeiten, Sammeln, Kaufen, Spielen, Essen oder Sexualität – fast jede Form menschlichen Interesses kann sich zu einer Abhängigkeit steigern, der Krankheitswert zukommt (=nicht-stoffgebundene Abhängigkeit). Bei den letztgenannten Abhängigkeiten spricht man von Verhaltenssüchten. Übermäßig ausgeprägte Persönlichkeitseigenschaften wie Machtstreben oder Bindungsbedürfnis werden dagegen als Bestandteil von Persönlichkeitsstörungen angesehen. Psychologische Wirkmechanismen Hinter einer Abhängigkeit steht psychologisch immer eine stellvertretende Suche nach Beziehung, Liebe, Glück, Kontakt, Lust, Zufriedenheit etc., die natürlich auf diesem Weg erfolglos bleibt. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Ersatzhandlung, bei der die geistige und emotionale Energie auf die Auseinandersetzung mit dem Suchtmittel gerichtet ist. So wird oft die Notwendigkeit menschlicher Kontakte und auch die Anforderungen des Alltags missachtet. Dabei ist es egal, ob das Suchtmittel stofflich (Alkohol, Nikotin, Essen, etc.) oder nichtstofflich (Arbeit, Glücksspiel, Chatten, etc.), oder austauschbar ist. Das ist auch unabhängig davon, ob das Suchtmittel eine körperliche Abhängigkeit bewirkt oder nicht. Körperliche Abhängigkeit z.B. bei Alkohol oder Heroin erschwert die Therapie zusätzlich.

Quelle:Wikipedia

Therapien für Sucht

Name Hilft Bewerten

wilbdo

Keine Therapie. Wird entfernt.

Stat4-normal
100%
der Fälle
Verwendet von 2 Personen.
wilbdo für Sucht bewerten

eine Langzeittherapie 1980 und eine Kurzzeittherapie 1990, seitdem clean.

Keine Therapie. Wird entfernt.

Stat4-normal
100%
der Fälle
Verwendet von 1 Personen.
eine Langzeittherapie 1980 und eine Kurzzeittherapie 1990, seitdem clean. für Sucht bewerten

Psychotherapie

Die Psychotherapie ist die Behandlung psychisch, emotional und psychosomatisch bedingter Krankheiten, Leide...

Stat0-normal
0%
der Fälle
Verwendet von 1 Personen.
Psychotherapie für Sucht bewerten

Einzeltherapie

Stat0-normal
0%
der Fälle
Verwendet von 1 Personen.
Einzeltherapie für Sucht bewerten

Methadon-Programm

Stat4-normal
100%
der Fälle
Verwendet von 1 Personen.
Methadon-Programm für Sucht bewerten
Therapiebewertung für Sucht hinzufügen

Sie müssen sich anmelden, um einen Kommentar zu schreiben. Login

Bisher wurde noch nicht kommentiert.

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen