Spezielle Leistungen
Anbei finden Sie einen Überblick unseres Leistungsspektrums
Beratung und Operationen
Sie interessieren sich für einen chirurgischen Eingriff, der Sie in ein schlankes Leben führt? Wir beraten Sie gerne ausführlich zum Thema Adipositas. Das Adipositas-Zentrum Stuttgart (seit 2008: GastricCenter) mit Dr.med. Sami Ahmad als leitenden Chirurg ist spezialisiert auf folgende operative Eingriffe:
Magenballon
Der Magenballon wird endoskopisch durch den Mund in den Magen geführt
(BMI 30 - 35)

Was ist das BIB-System?
Das BIB-System besteht aus einem weichen, dehnbaren Ballon, einem Einsatzschlauch und einem Füllsystem, mit denen ein Arzt das Hilfsmittel zur Gewichtsreduktion oral einführen und wieder entfernen kann. Wenn sich der leere Ballon im Magen befindet, wird er mit einer sterilen Kochsalzlösung gefüllt. Im gefüllten Zustand ist der Ballon zu groß, um in den Darm zu wandern, und schwimmt nun frei im Magen.
Wie funktioniert das BIB-System?
Das BIB-System wurde entwickelt, um die Einhaltung einer überwachten Diät und eines Verhaltensmodifikationsprogramms zu erleichtern. Der Ballon füllt den Magen partiell und Patienten haben ein Gefühl der Sättigung.
Magenband
Das Magenband wird laparoskopisch um den Magen gelegt

Was ist ein Magenband?
Ein von außen verstellbares Band verengt den Magen knapp unterhalb der Speiseröhre, reduziert so die Magenkapazität und schränkt die Nahrungsaufnahme entscheidend ein. Es entsteht ein kleiner Vormagen, der sich schnell füllt. Der gefüllte Magen funkt ein Signal zum Gehirn, das ein Sättigungsgefühl herstellt.
Das schwedische Magenband kann auf grund seiner Eigenschaften ein Lebenlang im Körper des Patienten verbleiben.
Vorteile des Magenbands
Die Verkleinerung des Magens ist eine “technische Essbremse”. Das Magenband macht es unmöglich, weiterhin so viel zu essen wie vorher. Dennoch gelangt die Nahrung auf normalem Weg in den Körper. Auswertung und Verdauung der Nahrung finden auf natürlichem Wege statt. Langjährige Erfahrungen haben gezeigt, dass sich ein schwedisches Magenband problemlos mit der Schlüsselloch-Technik einsetzen lässt. Der Patient hat nur wenige kleine Schnitte, kaum Schmerzen, kann zügig wieder aufstehen und das Krankenhaus nach wenigen Tagen verlassen.
Von allen Operationen zur Reduzierung des Magenvolumens ist das schwedische Magenband am risikoärmsten. Der Magen wird nicht permanent durchtrennt oder abgeklammert. Da das Band mit der Schlüsselloch-Chirurgie eingesetzt wird, sind keine großen Hautschnitte erforderlich und es entstehen keine großen Narben.
Magenvolumen
Das Volumen des Magens wird verkleinert
Reduzierung des Magenvolumens
Klammernaht-Methode (Operation n. Mason): Das Volumen des Magens wird endgültig verkleinert mit einem Klammernahtgerät. Resultat: Man kann nicht mehr so viel essen.
Als Folge kommt es bei Aufnahme von kleineren Portionen zu einem schnellen Sättigungsgefühl.
Schlauchmagen
Beim Schlauchmagen wird der Magen operativ zum Schlauch geformt

Das ist auch eine Operation gegen starke Adipositas. Sie beruht darauf, daß der Magen zu einem langen Schlauch verkleinert. wird. Das ist eine gute Prozedur und sollte in einigen Fällen dem Bypass bevorzugt werden. Das ist eine individuelle Entscheidung, die im Rahmen des persönlichen Gespräches mit dem Arzt getroffen wird.
Magen-Bypass
Durch den Magen-Bypass wird ein großer Teil des Magens umgangen

Verkürzung des Verdauungstraktes (Magenbypass)
Bei einer Magen-Bypass Operation wird der Magen zunächst durch eine Naht verkleinert. Dann legt der Chirurg eine Umleitung aus einem tiefer gelegenen Darmstück und schließt es an dem kleinen Restmagen an. Diese Umleitung reduziert die Aufnahmekapazität des Magen-Darmtraktes. Weniger Nahrungsaufnahme im Magen-Darmtrakt bedeutet weniger Nahrungsverwertung im Körper.
Ergebnis: geringere Nährstoffaufnahme = geringere Kalorienaufnahme.
Nach der OP
Versagen
Bei Auftreten unvorhergesehener medizinischer Probleme kann das Band chirurgisch entfernt werde, z.B. wenn die Gewichtsabnahme zu gering ist oder sich der Patient an die neuen Eßgewohnheiten nicht gewöhnen kann. Der Magen nimmt wieder seine ursprüngliche Form an. Auch der Verdauungstrakt arbeitet meist wieder normal. Das heißt aber auch, daß der Patient wieder an Gewicht zunimmt, insbesondere, wenn er zu alten Eßgewohnheiten und Lebensstil zurückkehrt
Die ersten Tage nach der Operation
Flüssigkeit passiert den reduzierten Magen rasch, deshalb verzögert sich das Sättigungsgefühl. Vorsicht beim Essen: Zu große Brocken und zu viel Nahrung insgesamt können die verengte Öffnung verstopfen, was zu Erbrechen führen würde. Kauen Sie jeden Bissen sorgfältig und nehmen Sie drei kleine Mahlzeiten am Tag zu sich. Achten Sie darauf, daß jede Mahlzeit genügend
Risiken
Eine Operation ist ein Eingriff in den menschlichen Körper. Als Folge können Komplikationen auftreten. In seltenen Fällen kann ein Patient auch sterben. Stark übergewichtige Patienten haben ein höheres Risiko. Dies gilt für den chirurgischen Eingrif um das schwedische Magenband einzusetzen. Auch beim Tragen können bestimmte Komplikationen auftreten, z.B. kann das Band verrutschen.
Komplikationen allgemeiner Art können bei jeder Bauchoperation auftreten, auch beim Einsetzen des schwedischen Magenbandes: Lungeninfektionen, Milz- oder Leberschäden, Lungenprobleme, Thrombose und Wundheilungsstörungen. Spezielle Komplikationen in Verbindung mit dem schwedischen Magenband sind Magenperforation während der Operation, Durchrutschen des Magens durch das Band und Magenüberdehnung. Die Überdehnung entsteht, wenn der Patient immer wieder versucht mehr zu essen, als der reduzierte Magen aufnehmen kann. Die übermäßige Nahrungszufuhr dehnt den Magen. Dadurch kann er kippen und die Öffnung blockieren. In ganz seltenen Fällen „wandert“ das Band in den Magen. Die Komplikationen lassen sich normalerweise problemlos korrigieren.
Ernährung
Chirurg und/oder Ernährungsberater beraten Sie, wie Sie künftig essen sollen und machen Sie mit dem veränderten Lebensstil und den neuen Essgewohnheiten vertraut. Es ist außerordentlich wichtig, dass Sie sich nach der Operation genau an diese Anweisungen für Essen und Trinken halten.
Besonders in den ersten Wochen ist es wichtig, den “kleinen” Magen über dem Band nicht unnötig zu dehnen, denn die neue Magenstruktur muß sich erst an die veränderte Situation anpassen. Der Anpassungsprozess dauert rund einen Monat.
Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage unter: www.gastriccenter.de