Ultraschall: Therapie und Behandlung | imedo.de

Mit Ultraschall (US) bezeichnet man Schall mit Frequenzen, die oberhalb des vom Menschen wahrgenommenen Bereiches liegen. Das umfasst Frequenzen zwischen etwa 20 kHz und 1...10 GHz. Schall mit noch höherer Frequenz wird als Hyperschall bezeichnet, bei Frequenzen unterhalb des für Menschen hörbaren Frequenzbereichs spricht man dagegen von Infraschall.

In Gasen und Flüssigkeiten breitet sich Ultraschall nur als Longitudinalwelle aus. In Festkörpern kommt es wegen der auftretenden Schubspannungen zusätzlich auch zur Ausbreitung von Transversalwellen. Der Übergang von Luftschall in Festkörper oder Flüssigkeiten erfolgt nur, wenn die Schallwellen in unmittelbarer Nähe abgestrahlt werden oder ein Koppelmedium angepasster akustischer Eigenschaften sowie bestimmter Dicke dazwischen ist.

Ultraschall wird je nach Material eines Hindernisses an diesem reflektiert oder absorbiert (gedämmt, verschluckt).

Luft weist eine stark mit der Frequenz steigende Dämpfung für Ultraschall auf. In Flüssigkeiten breitet sich Ultraschall bis zu einer bestimmten Intensität dämpfungsarm aus. Von einem Grenzwert an kommt es jedoch zur Bildung von Dampfblasen (Kavitation), die bei ihrem Zusammenfallen extrem hohe Drücke und Temperaturen hervorrufen können. Bei Frequenzen zwischen 2 bis 20 MHz darf zur Vermeidung von Kavitation in reinem entgastem Wasser der Schalldruck maximal 15 MPa betragen. Dieser Effekt wird zur Ultraschallreinigung ausgenutzt und ist auch ein interessanter Forschungsgegenstand (Sonolumineszenz).

Krankheiten, bei denen Ultraschall eingesetzt wird

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Karpaltunnelsyndrom

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Gaensebluemin

Ultraschall gegen Karpaltunnelsyndrom

Etwa 6 Jahre nach der ersten Diagnose Karpaltunnelsyndrom (damals nur rechts, inkl. erfolgreicher Behandlung per Gipsarm) bekam ich jetzt wieder Beschwerden. Die Hände schliefen mir dauernd ein - anfangs nur nachts, dann auch tagsüber. Und manchmal gab die Hand oder der ganze Unterarm plötzlich nach bzw. verweigerte den Dienst - wenn ich was anfassen oder festhalten oder mich auf-/abstützen wollte. Dann die Diagnose vom Neurologen: Wirklich wieder ein Karpaltunnelsyndrom. Gips ist heute wohl inzwischen völlig out - aber auf ne OP hatte ich gerade jetzt auch keine Lust. Zum Testen bot mir meine Ärztin zwei Physiotherapie-Serien an - vielleicht würde es ja helfen. Vor allem wurde mit Ultraschall behandelt (also auf die beiden Handgelenke) - aber auch mit Massagen, Druck-Griffen usw. Manches davon lernte ich, um es daheim selbst immer mal zu machen. Nun sind 11 von 12 Anwendungen vorbei - und momentan zumindest habe ich keinerlei Beschwerden mehr. Derzeit also bin ich sehr zufrieden. Dennoch möchte ich erst noch bissel abwarten, ob die Wirkung auch anhält - bevor ich die Methode zu sehr lobe.

Zu früh, um etwas zu sagen
anonym
anonym

Ultraschall gegen Arthrose

Ultraschall hat die Beschwerden erst verschlimmert, bevor es besser wurde. Bei der manuelle Therapie war es ähnlich. Und Schwimmen bringt nur bei Regelmäßigkeit wirklich etwas. Und da ist es im Moment noch zu früh, habe erst am 20.09. wieder mit regelmäßigem Fitneß-Ausdauer-Programm angefangen.

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